Wissen Infrarotstrahlung

Die Infrarotstrahlung (IR-Strahlung), gern auch Wärmestrahlung genannt, ist eine optische Strahlung und somit ein Teil des elektromagnetischen Spektrums. Der Wellenlängenbereich liegt zwischen 780 Nanometer und 1 Millimeter.


Man unterteilt die Infrarotstrahlung wie folgt:

  • die kurzwellige IR-A-Strahlung (Wellenlängenbereich von 780 bis 1400 Nanometer)
  • die IR-B-Strahlung (1400 bis 3000 Nanometer)
  • die langwellige IR-C-Strahlung (3000 Nanometer bis 1 Millimeter)



Zur wichtigsten natürlichen Quelle für Infrarotstrahlung zählt die Sonne. Es gelangen 50% der Infrarotstrahlen, die durch die Sonne abgegeben werden auch unseren Erdboden. Zusätzlich gibt auch die Erde Infrarotstrahlung ab, wenn sie durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird.
In der Atmosphäre sind künstliche und natürliche Gase wie Kohlendioxid, Wasser, Methan, Ozon und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) enthalten, welche die von der Erde abgegebene Infrarot-Strahlung absorbiert, was dann zu einer weiteren Erderwärmung führt.
Einen besonderen Stellenwert hat das für den Wärmehaushalt der Erde und natürlich für die globale Erwärmung (Klimawandel).



Abgabe von Infrarot-Strahlung

Alle „warmen“ Körper, die sich über des absoluten Nullpunkts von circa -273°C befinden, geben Infrarotstrahlung ab.
Hierbei hängt die Energiemenge und Wellenlängenverteilung der Strahlung von der Temperatur des jeweiligen Körpers ab.
Je wärmer das Objekt, desto mehr IR-Strahlung wird auch abgegeben und gleichzeitig ist die Wellenlänge der Strahlung umso kürzer.





Die Entdeckung durch William Herschel im Jahr 1800

Erstmals im Jahre 1800 gelang dem Astronomen William Herschel der Nachweis bzw. die Entdeckung der Infrarot-Strahlung.
Durch die Zerlegung des Sonnenlichts mit Hilfe eines Prismas in seine spektralen Teile stieß er dabei jenseits des langwelligsten Bereichs (roten) des sichtbaren Lichts auf eine nicht sichtbare aber wärmende Strahlung.

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Wissen Infrarotstrahlung

Die Infrarotstrahlung (IR-Strahlung), gern auch Wärmestrahlung genannt, ist eine optische Strahlung und somit ein Teil des elektromagnetischen Spektrums. Der Wellenlängenbereich liegt zwischen 780 Nanometer und 1 Millimeter.


Man unterteilt die Infrarotstrahlung wie folgt:

  • die kurzwellige IR-A-Strahlung (Wellenlängenbereich von 780 bis 1400 Nanometer)
  • die IR-B-Strahlung (1400 bis 3000 Nanometer)
  • die langwellige IR-C-Strahlung (3000 Nanometer bis 1 Millimeter)



Zur wichtigsten natürlichen Quelle für Infrarotstrahlung zählt die Sonne. Es gelangen 50% der Infrarotstrahlen, die durch die Sonne abgegeben werden auch unseren Erdboden. Zusätzlich gibt auch die Erde Infrarotstrahlung ab, wenn sie durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird.
In der Atmosphäre sind künstliche und natürliche Gase wie Kohlendioxid, Wasser, Methan, Ozon und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) enthalten, welche die von der Erde abgegebene Infrarot-Strahlung absorbiert, was dann zu einer weiteren Erderwärmung führt.
Einen besonderen Stellenwert hat das für den Wärmehaushalt der Erde und natürlich für die globale Erwärmung (Klimawandel).



Abgabe von Infrarot-Strahlung

Alle „warmen“ Körper, die sich über des absoluten Nullpunkts von circa -273°C befinden, geben Infrarotstrahlung ab.
Hierbei hängt die Energiemenge und Wellenlängenverteilung der Strahlung von der Temperatur des jeweiligen Körpers ab.
Je wärmer das Objekt, desto mehr IR-Strahlung wird auch abgegeben und gleichzeitig ist die Wellenlänge der Strahlung umso kürzer.





Die Entdeckung durch William Herschel im Jahr 1800

Erstmals im Jahre 1800 gelang dem Astronomen William Herschel der Nachweis bzw. die Entdeckung der Infrarot-Strahlung.
Durch die Zerlegung des Sonnenlichts mit Hilfe eines Prismas in seine spektralen Teile stieß er dabei jenseits des langwelligsten Bereichs (roten) des sichtbaren Lichts auf eine nicht sichtbare aber wärmende Strahlung.

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